Johannes Albert

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vinylgroover goes deeper. every week. So kann man die Ambitionen von Johannes Albert beschreiben, der einer Musik verfallen ist, die man einfach nur als deep bezeichnen könnte (aber nicht muss). Seine Homebase ist Würzburg, seine Residencies bewegen sich im selben Raum. Seit Mitte der 90er bringt der Vollblut-DJ Menschen seine eigene Vorstellung von Deepness näher. Bereits in jungen Jahren genoss er die klassische House-Erziehung. Ähh stop. Welche Erziehung bitte? Zum Beispiel geht es um das ’suchtartige’ Kaufen von vinyl mit Hilfe des ganzen Taschengeldes in Höhe von 80 Mark im Monat, es geht um amerikanische Diven-Gesänge, englische Sample-Platten, französische Filter-Phantasien, irgendwie afrikanisch klingende Trommel-Orgien und deutsche Beats. Und ganz viele Gefühle sind mit im Spiel. Und eigentlich hat sich bis heute daran nicht viel geändert. Es geht also immer noch vor allem um House der tieferen Gangart, dazu gesellen sich ein paar Disco oder obskure Boogie Knaller - whatever. An dieser Stelle soll es natürlich um das größtmögliche Tanzvergnügen gehen und keinen sinnlosen Eklektizismus. Musikalische Grenzen zerfließen, so finden sich brandneue New York City House Platten neben längst vergessen geglaubten Fürstenfeldbruck-Tunes von 1982, frei nach dem Motto „Nothin’ but good music“. Achja, ein bisschen Technosoul für die Stimmung nicht vergessen…. Abseits breitgetretener Pfade erleben die Gäste einer vinylgroover-Nacht, dass ‘Uptempo-Club-Musik-mit-Groove’ viele Seite haben kann. Achja, vor allem geht es noch um eins: Spass! watch him come…

Johannes Albert